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50 Jahre Haus St. Johann



Haus St. Johann in Brannenburg  - 50 Jahre


Auf 50 Jahre seiner Bestehens konnte am Mittwoch, den 11. Juli 2007. das Haus St. Johann in Brannenburg, das sich in der Trägerschaft des Sudetendeutschen Priesterwerkes befindet, in Dankbarkeit und in Freude zurückblicken.

Viele Gäste aus Kirche und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt:
Vertriebenenbischof Gerhard Pieschl aus Limburg, die Visitatoren für die Donauschwaben und Schneidemühl Msgr. Andreas Straub und Geistlicher Rat Berthold Straub, die Kreuzschwestern, die bis 1998 das Haus betreuten, der 1. Bürgermeister von Brannenburg Peter Gold, der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe Johann Böhm und sein Vorgänger Franz Neubauer, Vertreter der Ackermanngemeinde und weitere Gäste.

Um 10:00 Uhr begann der Tag mit der Eucharistiefeier in der Kapelle des Hauses. Den Gottesdienst zelebrierte Vertriebenenbischof Gerhard Pieschl; zur festlichen Ausgestaltung des Gottesdienstes trugen die "Blinde Musiker München" in hervorragender Weise bei.



Weihbischof Pieschl beim Gottesdienst


In seiner Predigt ging Weihbischof Pieschl auf die Geschichte des Hauses ein und hob besonders die Atmosphäre des Hauses hervor. Viele Menschen, die ihre Heimat vor über 60 Jahren verloren hatten, fanden hier eine geistige Heimat. Die Wunden der Vertreibung konnten heilen in der Begegnung mit dem, der das Heil der Welt ist. Nach allem Schmerz, den Menschen erlitten hatten, lud er ein, Gott danke zu sagen.

Nach einem Stehempfang in der Bibliothek des Hauses, fand im Johann-Nepomuk-Saal der Festakt statt. Der Vorsitzende des Sudetendeutschen Priesterwerkes P. Norbert Schlegel OPraem, begrüßte namentlich alle anwesenden Gäste. Den Festvortrag hielt Ehrendomherr Karl Kindermann aus Wiesbaden.


Pfarrer Karl Kindermann beim Festvortrag

In einem von persönlichen Erfahrungen geprägten Vortrag, erzählte der Referent aus der fünfzigjährigen Geschichte des Hauses. In seinen Ausführungen ging es nicht nur um die Vergangenheit, die er sehr lebendig schilderte, sondern vor allem auch um die Zukunft. Es gibt begründete Hoffnung, dass sich das Haus St. Johann in seiner weiteren Existenz als Zentrum der Seelsorge an den vertriebenen sudetendeutschen Katholiken und deren Nachkommen stärker profilieren kann. So wie in der Vergangenheit immer wieder Veränderungen notwendig waren, wird auch in Zukunft eine Anpassung an die Erfordernisse der Zeit nötig sein.

Mit einer Serenade der Musiker ging ein Tag zu Ende, der allen Anwesenden viel Freude gebracht und Ermutigung geschenkt hat.

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