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Mitgliederversammlung 2010

 

Jahres- und Mitgliederversammlung des Sudetendeutschen Priesterwerkes (SPW)

vom 07. – 10. Februar 2010

 

In der zweiten Februarwoche 2010 versammelten sich 22 Mitglieder des SPW zur jährlich vorgeschriebenen Jahres- und Mitgliederversammlung. In diesem Jahr standen mehrere Entscheidungen an, die durch den plötzlichen Tod des bisherigen Vorsitzenden P. Norbert Schlegel OPraem, notwenig wurden. Es musste ein neuer Vorstand gewählt werde. Die Leitung des Hauses St. Johann und die Geschäftsführung des SPW wurde einem Geschäftsführer, Herrn Harald Jäger übertragen, der dieses Amt seit 01.02.2010 inne hat.

Am Montag erfolgte nach entsprechender Vorbereitung durch den Wahlausschuss dien Wahl des neuen Vorstandes. Dafür wurden folgende Herren gewählt:

            Pfarrer Josef Scheitler, Vorsitzender

            Pfarrer Holger Kruschina, Stellvertretender Vorsitzender

            Pfarrer Erwin Lachnit, Beisitzer

            Monsignore Anton Otte, Beisitzer.

Durch einen Dringlichkeitsantrag wird eine Satzungsänderung in die Tagesordnung aufgenommen. Wenn das SPW für ehrenamtliche Mitarbeit eine angemessene Vergütung gewähren will, muss laut §3, Nr. 26a Einkommenssteuergesetz bis zum 31.12.2010 die Satzung entsprechend angepasst werden. Der Vorstand legt folgende Beschlussvorlage vor:

In § 8 der Satzung wird ein neuer Absatz 4 eingefügt: „Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.“

Der Antrag wird einstimmig ohne Enthaltung angenommen

Der Vorsitzende bittet darum, ihn bei der Erstellung der Mitteilungen zu unterstützen.

Dr. Valasek stellt Lebensbilder von Blutzeugen des 20. Jahrhunderts zur Verfügung.

Pfr. Hautmann bietet Lebensbilder von heimatvertriebenen Priestern im Bistum Bamberg an.

Msgr. Otte wird zweimal im Jahr über Entwicklungen in Tschechien berichten

Herr Franz Pany stellt den Antrag, als förderndes Mitglied in das SPW aufgenommen zu werden.

Die Aufnahme entsprechend der Satzung erfolgt einstimmig ohne Enthaltung.

Von Montag bis Dienstag war der neue Vertriebenenbischof, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus Erfurt, Gast der Versammlung. Im Gottesdienst am Dienstag früh hat er in feierlicher Form den neuen Visitator in sein Amt eingeführt. Am Dienstag Nachmittag hat Weihbischof Hauke seine Aufgaben vorgestellt und sich mit den Anwesenden darüber ausgetauscht. Es war ein sehr offenes und nützliches Gespräch, das die Kontakte fortsetzte, die unter seinem Vorgänger, Herrn Weihbischof Gerhard Pieschl als Mitglied des SPW selbstverständlich waren. Herrn Weihbischof Pieschl sei nochmals herzlich für sein Mitwirken als Vertriebenenbischof im SPW gedankt.

Am Dienstag Vormittag hat Herr Torsten Müller, zeitgeschichtliches Institut der Theol. Fakultät der Universität Erfurt, einen Vortrag zur Vertreibung und Integration gehalten. Der Text wird in diesem Heft wiedergegeben.

Am Mittwoch früh schloss die Versammlung mit der Feier der Hl. Messe, die von den Jubilaren geleitet wurde.

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