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Geschäftsführer Jäger

 

Wo andere Urlaub machen, …                                        

Seit dem 1. Februar 2010 gibt es einen neuen Leiter für unser Haus St. Johann in Brannenburg und Geschäftsführer des Vereins Sudetendeutsches Priesterwerk e.V., welcher ebenso seinen Sitz im Haus St. Johann hat. Diese beiden Funktionen hat jetzt der Münchner Harald Jäger übernommen. Mit großen Engagement und Enthusiasmus hat er sich an die Arbeit gemacht, weil er sich der Unterstützung des gesamten Teams sicher ist. Eines seiner wichtigsten Ziele wird es nun sein, das Haus St. Johann vielen Gruppen aus dem verschiedensten Bereichen der Kirche und die in besonderer Weise mit dem Sudetendeutschen Priesterwerk in Verbindung stehen, bekannt gemacht wird bzw. als eine Art Heimat erleben möchten.

Harald Jäger wurde in seiner Entwicklung sehr von seinem katholischen Elternhaus geprägt. So fand er nach der Hl. Erstkommunion gleich den Weg zu dem Ministrantendienst, das er auch über zehn Jahre begeisternd und verantwortungsvoll ausübte. Parallel dazu arbeitete er in der Pfarrjugend seiner Heimatgemeinde in der Diözese Mainz verantwortlich mit. Relativ schnell wurde er dann für die Außenvertretung eingesetzt. So hat er im Dekanat beim Bund der Katholischen Jugend (BdKJ) die Vertretung und bald dessen Leitung übernommen. Für seine Verdienste wurde er am Ende mit der Bronzenen Verdienstnadel des BdKJ ausgezeichnet. Als erster Jugendvertreter überhaupt war er auch in dieser Zeit Vorsitzender des Dekanatsrates in der Diözese Mainz. In dieser Zeit hat er die Arbeit mit den Pfarrgemeinden neu strukturiert und umgesetzt. Dabei führte er auch Klausurtagungen für Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Dekanatstage für die Pfarrgemeinden durch. Schon in dieser Zeit lag ihm die Erwachsenenbildung am Herzen und war immer Schwerpunkt seines Wirkens.

Der gelernte Technische Zeichner studierte nach der Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife über den 2. Bildungsweg Katholische Theologie in Mainz. Um sich für die Sozialwirtschaft zu qualifizieren absolvierte er beim Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef eine Zusatzqualifikation im Sozialmanagement. Diese befähigte ihn bald die Leitung von sozialen Einrichtungen zu übernehmen. Über die Geschäftsführung der diözesanen Räte in der Diözese Mainz und Bundesgeschäftsführung der Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens in Augsburg gelangte er nach Thüringen, um dort einen Beitrag zum Aufbau der sozialen Strukturen nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu leisten. Im Bereich der Suchtkrankenhilfe und Jugendhilfe bzw. Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose baute er einen christlichen Träger auf, dem er lange Jahre in der Geschäftsführung vorstand. Im Rahmen seiner anschließenden Selbständigkeit arbeitete er für kleinere Einrichtungen der Jugendhilfe, Bildungsträger, Wohlfahrtspflege und Selbsthilfe in der Geschäftsführung wie in der Schaffung von alternativen Finanzquellen – über Spenden hinaus. Zuletzt hat er in Innsbruck die Geschäftsführung in der Obdachlosenhilfe übernommen.

Nach seiner Motivation gefragt, sagt Harald Jäger, dass ihn einmal gereizt hat dort zu arbeiten, wo andere nur Urlaub machen. Dies hat für ihn eine besondere Lebensqualität in der Arbeit innerhalb des Sudetendeutschen Priesterwerkes. Zum anderen ist es für ihn eine Art Rückkehr zu seinen Wurzeln in der Theologie und katholischen Arbeit mit den verschiedensten Gruppen. Gerne möchte er seine Kenntnisse und Führungsqualität im Haus St. Johann einbringen, das sich jetzt im Umbruch befindet. Hier hat er viele Ideen für eine erfolgreiche Arbeit im Haus.

Nun möchte er seine zukünftige Arbeit im Haus St. Johann unter ein Motto bzw. Spruch stellen:

 „Zum Stil praktizierter Nächstenliebe gehört auch die Gastfreundschaft. So schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom 'Übt Gastfreundschaft'. Gastfreundschaft ist nicht nur eine großartige Tugend, mit der wir unseren Gästen im Haus St. Johann eine große Freude bereiten können. Wie viele Gesprächsmöglichkeiten ergeben sich auf diese Weise. Oft kann einem Gast Mut, Zuversicht und Hoffnung zugesprochen werden. Wir dürfen den oft nicht unerheblichen Aufwand der Gastfreundschaft gerne auch dem Zehnten zurechnen, ohne dass wir Buchhalter spielen.

Die Gastfreundschaft gehört für mich zur praktizierenden Wohltätigkeit und ist eine gute Visitenkarte gelebten Glaubens. In unserem ganzen Leben, in unserem Lebensstil und unserer Gastfreundschaft können unsere Mitmenschen die Herrlichkeit Gottes sehen, lesen und erfahren. So ist unsere Gastfreundschaft ein guter Spiegel unserer praktizierenden Nächstenliebe. Unser Lebensstil offenbart anderen unser Lebensziel. Wir können auch davon sprechen, dass unser Leben selbst predigt.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viele interessante und fruchtbare Begegnungen und damit verbundenen Gespräche, die diesen Lebensstil und die Glaubenspraxis  lebendig werden lassen.“

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